Weinsberg Historie

75 Jahre KAROSSERIEWERKE WEINSBERG (1988)

Zwei Weinsberger Bürger gründen 1912 in ihrer 800jährigen schwäbischen Heimatstadt mit 35 Mitarbeitern die KAROSSERIEWERKE WEINSBERG. Sie bauen aus Holz Einzelkarossen für heute längst vergessene Oldtimer der automobilen Urzeit.

Bei einem Belegschaftsstand von 80 Mitarbeitern beginnt 1920 die große Epoche im Karosseriebau. Fünf Jahre später mit 180 Mitarbeitern bricht auch in Weinsberg das automobile Blechzeitalter an. 1500 Taxis auf Fiat-Basis bilden 1930 den ersten Großauftrag.

Im zweiten Weltkrieg werden Auto- und Flugzeugteile pro­duziert. 1948 wird die Fertigung von Fahrerhaus- und Nutzfahrzeugkarossen wieder aufgenommen. 1955 kommt als neuer Zweig die Schiebedachfertigung hinzu. 1958 der Werkzeugbau für die Automobil­industrie. Ab 1960 werden am Band die Neckar-Personenwagen montiert. Als neue Produktgruppe kommen 1969 Motorcaravans und der Sonderfahrzeugbau hinzu. Dabei gelang gleich auf Anhieb mit dem Wohnmobil Fiat 238 ein ganz großer Wurf. Die Motorcaravanfertigung wurde weiter intensiv betrieben und heute spielen  KW-Wohnmobile auf dem in- und ausländischen Markt eine bedeutende Rolle.


Kurz vor dem 75jährigen Jubiläum der Firmengründung begann für die KAROSSERIE­WERKE WEINSBERG ein neues Kapitel. Der Umzug der Motorcaravanfertigung und der Verwaltung in den großzügigen und repräsentativen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum Werk II in der Lindichstraße.

Der großzügige - auch auf die Zukunft - geplante Neubau umfasst eine Fertigungshalle mit ca. 5000 qm.

Der Produktionshalle, die für die Herstellung der Wohnmobile und Sonderfahrzeuge (z.B. Krankenwagen) genutzt wird, ist ein Verwaltungs- und Ausstellungstrakt vorgeschaltet. In diesem dreistöckigen Gebäude stehen Büroflächen und eine Ausstellungshalle für Wohnmobile zur Verfügung.

Die Beschäftigtenzahl stieg von 35 vor 75 Jahren auf derzeit über 550.